JUGENDFEUERWEHR ARTLENBURG retten - bergen - löschen - schützen
JUGENDFEUERWEHR  ARTLENBURGretten - bergen - löschen - schützen

Jahresbericht 2007

 

Am Ende des Berichtsjahres 2007 zählte die JF 20 Mitglieder, darunter 6 Mädchen.  

7 Neuaufnahmen, 3 Austritte und eine Übernahme in die aktive Wehr waren zu verzeichnen.

 

Die Jugendfeuerwehr blickt wieder auf ein sehr aktives und erfolgreiches Jahr 2007 zurück.

 

Wir nahmen insgesamt an 5 O – Märschen, darunter 2 Nachtmärsche, am Quizturnier auf Samtgemeinde und Kreisebene, am Bundeswettkampf auf Samtgemeinde, Kreisebene und Bezirksebene teil. Darüber hinaus haben wir an 11 Zeltlagertagen teilgenommen.

 

Um überall gut abschneiden zu können wurde der Jugendfeuerwehr an 40 Übungsdiensten feuerwehrtechnisches Wissen vermittelt.

 

Unterm Strich hat jedes JF - Mitglied 210 Dienststunden geleistet. Dem nicht genug, kommen zu den geleisteten Dienststunden noch die 11 Zeltlagertage hinzu.

Nicht aufgeführt sind die Vor- und Nachbereitungszeiten

der JF – Führung.

 

Unsere Platzierungen auf den O – Märschen sahen wie folgt aus:

 

  • Nachtmarsch in Brietlingen                         Platz 12 und 13                          
  • O – Marsch in Handorf                                  Platz 6 und 32 
  • Nachtmarsch Radbruch                                Platz 1 und 35      
  • Walmsburger Elbemarsch                                 Platz 4
  • Ostheidemarsch                                            Platz 7          

 

Im März unterstützte die Jugendfeuerwehr wieder beim Müllsammeln den Flecken.    

 

Das Quizturnier auf Samtgemeindeebene haben wir gewonnen, und qualifizierten uns somit für den Kreisendscheit.

Auf Kreisebene belegten wir einen Platz im vorderen drittel.

 

Der Kreisjugendfeuerwehrtag fand dieses Jahr am 3. Juni in Amelinghausen statt.

Wir gingen als Titelverteidiger an den Start.

Unsere Zielsetzung war es, den Pokal auch dieses Jahr wieder nach Artlenburg zu holen.

Um auf dieses Mission perfekt vorbereitet zu sein verbrachten wir zahlreiche Stunden auf dem Übungsplatz. Am Wettkampftag zeigten wir wieder eine hervorragende Leistung. Leider schlich sich beim Laufteil ein klitzekleines Fehlerchen ein, welches mit 20 Fehlerpunkten bestraft wurde. Als jeder realisiert hatte was so eben geschehen ist machte sich die Ernüchterung breit. Eine Titelverteidigung mit 20 Fehlerpunkten schien sehr unrealistisch. Eine Hoffnung hatten wir aber noch. Dieses Jahr konnten sich die besten Jugendfeuerwehren des Landkreises Lüneburg für den Bezirksendscheit qualifizieren. Nach der Siegerehrung war es dann amtlich. Die Titelverteidigung haben wir knapp verpasst, dennoch reichte unsere Leistung zu einem hervorragenden 2. Platz von insgesamt 31 gestarteten Gruppen. Somit waren wir zum Bezirkswettkampf qualifiziert. Unser 2. Platz hatte aber auch etwas sehr positives. Nach der Bronze-Medaille 2005 und der Gold-Medaille 2006 hatten wir jetzt mit der Silber-Medaille das Trio voll.

Beim Spiel ohne Grenzen, dass ebenfalls am Kreisjugendfeuerwehrtag stattfand belegten wir den 10. Platz von 58 gestarteten Gruppen.

 

Als nächstes stand der Samtgemeindefeuerwehrtag am 17. Juni in Boltersen in unserem Veranstaltungskalender.

Bei schlechtem Wetter und dauerregen belegten wir mit 5 Fehlerpunkten den 2. Platz. Dieses war noch mal eine gute Übungsmöglichkeit vor dem bevorstehenden Bezirkswettkampf.

 

Im Juni ging es schlag auf Schlag, denn es folgte der Höhepunkt dieses Jahres, das Samtgemeindezeltlager in Artlenburg stand an. Die Samtgemeinde Scharnebeck war im Jahr 2007 die einzige Gemeinde, die ein Zeltlager ausgerichtet hat. Die anderen Städte und Gemeinden beschränkten sich darauf nur am Kreiszeltlager teilzunehmen.

Vom 22.-24.Juni waren 186 Jugendliche der Samtgemeinde Scharnebeck hier bei uns in Artlenburg zu Gast.

Den Jugendlichen wurde ein umfangreiches Programm geboten. Es wurde ein Nachtmarsch, ein O-Marsch, ein Breakball Turnier und Spiel ohne Grenzen durchgeführt. Ein Highlight war die Disco am Samstagabend.

Neben diesen Veranstaltungen wurde das Lagerleben durch die Wurstbude und die Kuchentafel versüßt.

Am Ende des Wochenendes belegten wir die Plätze 3,8 und 17.

 

So eine Veranstaltung kann nicht nur von der hiesigen Jugendfeuerwehr alleine durchgeführt werden.

Um so ein Zeltlager durchzuführen benötigt man ein adäquates Gelände. Als Heinz Rühmann von diesen Zeltlager gehört hatte, bot er sofort den Schützenplatz als möglichen Lagerplatz an. Der Schützenplatz ist vom Gelände und den vorhandenen räumlichen Gegebenheiten optimal. Somit nahmen wir das Angebot von Heinz gerne an.

 

Ein Lagerplatz alleine reicht aber leider nicht aus. Für die Durchführung der Wettkämpfe wird auch eine Vielzahl an Spiele- Betreuern benötigt. Hier sprangen die Kameraden aller Feuerwehrabteilungen ein und besetzten die Stationen.

 

Es kann noch so gut geplant werden, wenn der Wettergott nicht mitspielt steht man entweder vor einer großen Pfütze oder es werden spontane Angebote unterbreitet. Genauso ist es uns am Freitagabend ergangen. Während des Nachtmarsches zog ein heftiges Gewitter auf und zwang uns den Nachtmarsch abzubrechen. Andreas Ebing bekam diesen Abbruch mit und zögerte nicht lange. Wir konnten seine Halle nutzen, um zumindest die Stationen des Nachtmarsches durchzuführen.

 

Um den Teilnehmern das Lagerleben so angenehm wie möglich zu gestalten ist eine funktionierende Wurstbude unumgänglich. Wolfgang Kanzler hat sich sofort angeboten die Leitung der Wurstbude zu übernehmen. Diese Aufgabe hat Wolfgang sich sehr zu Herzen genommen. Die Jugendfeuerwehr musste sich um nichts kümmern. Wolfgang, Sönke Oldenburg und Hans –Jürgen Schramm haben den gesamten Betrieb der Wurstbude gemanagt. Nicht nur das sie von den Einkäufen bis zum Verkauf alles eigenständig gemacht haben, sie haben genau den Geschmack der Jugendlichen getroffen. Ich sage nur Fleckenteller. Am Samstag konnten die Eltern Ihre Kinder im Lager besuchen.

Was wäre so ein Besuch ohne Kaffee und Kuchen. Monika Koop und Ingrid Kanzler managend den reibungslosen Betrieb der Kuchentafel im Schützenhaus. Auch unser Bürgermeister, Rolf Tewsten, hat sich nicht lumpen lassen, und hat einige Bleche Butterkuchen organisiert. Ohne den Einsatz von Monika und Ingridund den vielen Kuchenspenden wäre dieser Tag für die Besucher nicht so schön geworden.

Der Ausklang für die Lagerteilnehmer ist die Siegerehrung. Um die erbrachte Leistung der teilnehmenden Gruppen angemessen zu würdigen werden Sachpreise benötigt. Die Bereitstellung dieser ansprechenden Sachpreise währe ohne die Spende von Geld und Sachpreisen nicht möglich gewesen.

 

Um diese Veranstaltung zu einem Erfolg werden zu lassen muss der Lagerplatz und die benötigten Flächen hergerichtet werden. Herrichten alleine reicht aber nicht. Wenn das Lager beendet ist muss die genutzte Fläche wieder so hergestellt werden wie der Schützenverein sie uns überlassen hat. Diese Aufgabe wurde ebenfalls von der Feuerwehr übernommen.

Damit die Jugendfeuerwehr auch noch in ein paar Jahren sich an das Zeltlager hier in Artlenburg erinnern kann, hat Mandy Knoor aus etlichen Fotos einen Bildband erstellt und der Jugendfeuerwehr übergeben.

An dieser Stelle möchte ich mich persönlich und stellvertretend für die gesamte Jugendfeuerwehr Artlenburg recht herzlich für die ausgesprochen gute Unterstützung von allen helfenden Händen bedanken. Ich freue mich sehr darüber eine so große Vielzahl an Helfern zu haben, die, wenn es darauf ankommt, der Jugendfeuerwehr den Rücken stärken.

 

Die Veranstaltung wurde von den Teilnehmern so gut angenommen, dass es auf späteren Jugendwartesitzungen ausnahmslos positives Feedback gab. Der Ort Artlenburg hat sich super präsentiert.

Vielen dank für Eure tolle Unterstützung.

 

Zeit zum ausruhen gab es nicht, denn nur eine Woche später fand der Bezirkswettkampf in Dannenberg statt.

Zum Bezirkswettkampf sind wir mit nur einem Ziel gefahren, wir wollten unser Bestes geben und unsere Jugendfeuerwehr gut präsentieren. Aus über 500 Jugendfeuerwehren haben sich die besten 58 im Jahre 2007 qualifiziert. Der Wettkampf wurde uns untypisch durchgeführt.

Anreise war am Samstag, und der eigentliche Wettkampf war erst am Sonntag. Samstag wurde unter Wettkampfbedingungen ein Übungstag durchgeführt. Damit die Jugendlichen keinem unnötigen Stress ausgesetzt wurden, übernachteten alle in Zelten auf dem Platz. Am Sonntag wurde es dann ernst. Wir haben einen vorbildlichen Wettkampf absolviert, wurden aber sehr schnell auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt. Es gibt einige Jugendfeuerwehren, die sich ausschließlich auf den Bundeswettkampf konzentrieren. Hier gleicht die Jugendfeuerwehr mehr einem Sportverein als eine Abteilung der Feuerwehr. Wer rollt schon einen C – Schlauch in 7 Sek. auf?

Am Ende belegten wir einen hervorragenden 24. Platz. Wir haben einiges gelernt und dennoch viel Spaß gehabt. Wir werden uns für den nächsten Bezirksendscheit wieder qualifizieren, und dann wissen wir vorauf es ankommt um auch auf dieser Ebene erfolgreich zu sein.

 

Das diesjährige Kreiszeltlager fand vom 21.-28. Juli in Neuhaus statt. Wir gingen mit 2 Gruppen an den Start und belegten am ende der Woche den 5. und 38. Platz von insgesamt 55 Gruppen. Zudem wurde das 40–jährige Bestehen der Kreisjugendfeuerwehr gefeiert. Es gab eine Feierstunde wo alle ehemaligen Amtsinhaber der Jugendfeuerwehr eingeladen wurden. In dieser Feststunde wurde über die 40 jährige Geschichte der KJF berichtet.

 

Wie jedes Jahr unterstützte die Jugendfeuerwehr den Laternenumzug mit Fackelträgern

 

Am 6. Oktober ging es nach einem guten Frühstück im Gerätehaus in den Heide Park, dort war wie in den vergangenen Jahren  die gesamte Bezirksjugendfeuerwehr vertreten. Das heißt ca. 6500 Feuerwehrleute im Heide Park.

Auf dem Herbstmarkt präsentierten wir die Jugendfeuerwehr. Um unseren Stand attraktiver zu gestalten konnten Kinder und Jugendliche Schlüsselanhänger basteln oder Beutel mit Feuerwehrsymbolen bemalen. Für die Erwachsenen, die am basteln oder bemalen keinen Spaß hatten konnten auch fertige Sachen  gekauft werden.

An dieser Stelle möchte ich mich ganz herzlich bei Sönke Oldenburg für seine Unterstützung bedanken.

Am 4. November besichtigten wir die Flughafen Feuerwehr Hamburg. Es war ein sehr beeindruckender Tag. Für uns war es sehr ungewöhnlich, dass ein LF 16/12 als Kleinscheiß  bezeichnet wird aber nach der Vorführung des Flugfeldlöschfahrzeuges Panter, war uns klar was  mit Kleinscheiß gemeint war.

Am 2. Dezember veranstalteten wir unsere traditionelle Weihnachtsfeier und blickten noch einmal auf das erfolgreiche Jahr 2007 zurück.

 

Jetzt bitte ich Carina nach vorne.

Mit Ablauf des Berichtsjahres wurde Enno Köster und Carina Siebers 18. Jahre alt und aus diesem Grund scheiden sie mit Ablauf des Berichtsjahres 2007 aus der Jugendfeuerwehr aus. Carina wird weiterhin der Feuerwehr treu bleiben.

Carina ist am 15.03.1999 in die Jugendfeuerwehr eingetreten. Sie nahm in den vergangenen 8 Jahren an insgesamt 6 8 – tägigen Zeltlagern teil und absolvierte die Jugendflamme Stufe 1, 2 und 3 und die höchste Auszeichnung der Jugendfeuerwehr die Leistungsspange.

Die JF Leitung ist sehr stolz darauf eine so gut ausgebildete Kameradin in die aktive Wehr zu übergeben.

 

Als Erinnerung an die vergangenen acht Jahre bekommst Du Carina, eine Erinnerungsnadel der Jugendfeuerwehr und deinen Mitgliedsausweis.

 

Über die Highlights wurde nun viel berichtet.

Um über so viele Highlights berichten zu können ist eine sehr zeitintensive Vorbereitung nötig. Wie Ihr an der diesjährigen Übernahme von Carina seht, ist die Jugendarbeit das Fundament einer funktionierenden und einsatzbereiten Feuerwehr.

Auf Grund der Entwicklung zur Berechtigung von Führen eines Kraftfahrzeuges ist es sehr schwierig geworden, den Jugendfeuerwehdienst so effizient zu gestalten, dass ehemalige Jugendliche problemlos in die aktive Feuerwehr integriert werden können.

Eure Jugendfeuerwehr braucht Hilfe. Ich würde mich sehr darüber freuen, wenn noch zusätzliche ein zwei aktive Kameraden  die Jugendfeuerwehr in der wöchentlichen Arbeit unterstützen würden.

 

 

Am Ende möchte ich mich bei meinem stellv.

  • Björn Koop

und unseren Betreuern

  • Kai Sandmann
  • Marcus Burmester

 

für die gute Zusammenarbeit bedanken.

Recht Herzlichen Dank auch an all diejenigen die das ganze Jahr über die JF unterstützt haben.

 

Vielen Dank dafür.

 

Kerstin Meins

JFW

 

 

 

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